Aktuelles

#ErsteRatsfrauenNRW

„Erinnern und Ehren der ersten gewählten Frauen in unserem Land.“ Das beschäftigt fast alle von uns auf die eine oder andere Art und Weise. Auch auf Landesebene wollen wir einen Beitrag zu diesem entscheidenden Ereignis leisten und haben eine Sammlung der ersten gewählten weiblichen Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung bzw. Rates oder Kreistags „der Kommunen in NRW“ erstellt. Wie unterschiedlich Frauen in der Politik verankert waren (und sind) lässt sich daran erkennen, dass es Kommunen gibt, in denen bereits 1919 bis zu 6 Frauen gewählt wurden und wieder andere, in denen die erste Frau 1969 als Kommunalpolitikerin zum Zuge kam. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!
#ErsteRatsfrauenNRW

Nachhaltigkeitsstrategie NRW

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen (NRW) hat im Juni 2016 die erste Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen verabschiedet. … Das Land NRW will damit als erstes Bundesland in Deutschland, die globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung umsetzen. …

Mit der vorliegenden Stellungnahme möchte das TEAM Nachhaltigkeit einen konstruktiv-kritischen Beitrag zur Weiterentwicklung des Ziel- und Indikatorensystems der Nachhaltigkeitsstrategie NRW und der Verbesserung des NRW-Nachhaltigkeitsindikatorenberichts leisten.... (aus der Vorbemerkung der „Verbesserungshinweise des TEAM Nachhaltigkeit zum NRW-Nachhaltigkeitsindikatorenbericht“)

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Dunkelfeldstudie zu Gewalt

Erstmals wird Nordrhein-Westfalen eine Dunkelfeldstudie zu Gewalt gegen Mädchen, Frauen, Jungen und Männer durchgeführt.

Detaillierte Infos finden Sie hier

Schülerinnen des Mädchengymnasiums-Borbeck bringen „Licht bei der Nacht“ - Stimmen Sie ab!!

Wie passt ein Zukunftswettbewerb für das Ruhrgebiet in den Geschichtsunterricht? Das fragten sich die Schülerinnen der Q2 des Mädchengymnasiums Borbeck zu Beginn des Schuljahres, als ihre Lehrerin Nicole Greppel ihnen den „Förderturm de Ideen“ vorstellte, der Teil der Initiative „Glückauf Zukunft!“ der RAG-Stiftung, der RAG Aktiengesellschaft und von Evonik mit der IG BCE ist. Doch der Bergbau, der das Ruhrgebiet über 150 Jahre prägte und nun mit der Schließung des letzten deutschen Steinkohlebergbaus im Dezember 2018 zu Ende ging, bietet die Möglichkeit: Das Ruhrgebiet befindet sich im Wandel zwischen Industriegeschichte und neuen Zukunftsideen. Mit dem Schülerwettbewerb waren die MGB-Mädchen nun aufgerufen, ihre Heimat fit für die Zukunft zu machen und ihren Stadtteil aufzuwerten. Bianca Oelschlägel und Nuria Krakowski (beide 18 Jahre alt) legten ihren Fokus auf den Themenbereich „Lebenswerte Stadt“ und entwickelten die Idee für smarte Laternen, die den Borbecker Schlosspark erleuchten und zugleich für mehr Sicherheit im Alltag sorgen sollen.

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G.I.B. Arbeitsmarktreport NRW 2018

 
Hier geht's zum Themenbericht „Frauen am Arbeitsmarkt – mit einem Sonderkapitel zu Alleinerziehenden am Arbeitsmarkt“.

Der Dritte Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

Am 5. April 2019 hat Bundesministerien Dr. Franziska Giffey die Sach- verständigenkommission für den Dritten Gleichstellungsbericht berufen.

Den Vorsitz der Kommission hat Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok inne. Der Dritte Gleichstellungsbericht der Bundesregierung wird sich mit der Frage befassen, welche Weichenstellungen erforderlich sind, um die Ent- wicklungen in der digitalen Wirtschaft so zu gestalten, dass Frauen und Männer gleiche Verwirklichungschancen haben.

Link zur Geschäftsstelle des Gleichstellungsberichtes.

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„Let’s talk about gender“

Ein Netzwerk von kirchlichen und feministisch-theologischen Organisationen in der Schweiz hat eine Comic- Broschüre „Let’s talk about gender“ herausgegeben, mit dem die Autorinnen zeigen möchten, warum es gerade auch aus religiösen Überlegungen wichtig ist, sich damit zu befassen. Der Comic und die Informationen, Begriffsklärungen und Argumente sollen zum Gespräch anregen. Vertiefendes Material findet sich auf der Website www.aboutgender.ch.

Hier geht es zur Broschüre

Geschlechtsneutrale Stellenausschreibung

Der Kommunale Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (KAV NW) hat  anlässlich des Bundeverfassungsgerichtsurteils zur geschlechtsneutralen Stellenausschreibung unter Einbeziehung des dritten Geschlechts eine erneute Empfehlung abgegeben, die die Maßgaben des § 8, Abs. 4 LGG nun berücksichtigt.

Hier geht es zur Empfehlung des KAV

Praktika am Girls’Day und Boys‘Day zeigen Wirkung

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums Pressemitteilung 017 Veröffentlicht am 28.03.2019 

Ministerin Giffey trifft Jugendliche bei Siemens und beim DRK
Die Aktionstage Girls’Day und Boys’Day eröffnen jungen Menschen nachhaltig neue Berufsperspektiven. Das belegt die neueste Girls’Day- und Boys’Day-Studie für 2018. Danach finden mehr als 90 Prozent der Mädchen und Jungen das eintägige Praktikum „sehr gut“ bis „gut“. Für mehr als 60 Prozent der befragten Jugendlichen war es „sehr hilfreich“ oder „hilfreich“, um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, was sie später einmal beruflich machen wollen. Mehr als jedes 4. Girls‘Day-Unternehmen stellt später ehemalige Teilnehmerinnen ein. 17 Prozent der beteiligten Organisationen schließen mit einem ehemaligen Boys‘Day-Teilnehmer einen Arbeits- oder Ausbildungsvertrag ab. Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey: „Wir öffnen jungen Menschen die Augen für Neues und geben ihnen damit mehr Perspektiven und Möglichkeiten. Mädchen können Berufe in Technik und Handwerk ergreifen wie Jungen Berufe in Gesundheit, Erziehung und Pflege. Die Aktionstage sind wichtig, damit Klischees auch in der Arbeitswelt abgebaut werden oder sogar verschwinden. Dafür danke ich allen Unternehmen und Einrichtungen, die einen Girls‘Day oder Boys’Day ausrichten und den Jugendlichen ganz praktische Einblicke ins Berufsleben geben.“

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Klug.Mutig.Unbeirrt.

„Klug.Mutig.Unbeirrt.“ handelt von dem Kampf der Frauen um das Wahlrecht, Tricks der Männer mitagentinnen des wandels a2 druckdatei 0 den Listenplätzen und die Forderung nach Parité. Unser neuer Film im Stil des erfolgreichen Videos "Agentinnen des Wandels" zeigt auf humorvolle Weise, wie Frauen um das Wahlrecht kämpften, wie Männer versucht haben, Frauenvereine und Zeitungen der Frauen zu verbieten, Forderungen nach dem Frauenwahlrecht zu ersticken und Kandidatinnen durch schlechte Listenplätze nicht zum Zug kommen zu lassen. In den vergangenen 100 Jahren wurde bei der Gleichstellung Wichtiges erreicht, doch ist das Erreichte noch längst nicht genug. Seit 1919 sind Frauen in keinem Parlament Deutschlands gleichberechtigt vertreten.

Hier geht's zum Video auf vimeo.

Brandenburg schreibt Geschichte: Erstes Paritätsgesetz der Bundesrepublik

So der Titel  der Pressemitteilung des Deutschen Juristinnenbundes zur Verabschiedung des Paritégesetz in Brandenburg: www.djb.de/verein/Kom-u-AS/K5/pm19-05/
Der Brandenburger Landtag beschloss am 31.01.2019 mit den Stimmen von SPD, Linken und Bündnis 90/Grüne als erstes Bundesland ein Paritätsgesetz. Dieses hat zum Ziel, dass in den Parlamenten künftig mindestens genauso viele Frauen wie Männer vertreten sind. Mit der Verabschiedung des Gesetzes  soll die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Politik gesichert werden. Bundesweit ist Brandenburg Vorreiter. Danach müssen ab Mitte 2020 die Wahllisten der Parteien immer abwechselnd mit Frauen und Männern besetzt werden. Frauen dürfen in Deutschland seit hundert Jahren wählen, gleichzeitig sind sie in den Parlamenten eklatant unterrepräsentiert. Mit dem nun beschlossenen Paritätsgesetz ist ein Gesetz beschlossen,  das dieses für den Brandenburger Landtag ändern dürfte. Von diesem Schritt geht eine riesige Signalwirkung aus, die in anderen Bundesländern ähnliche Gesetze zur Folge haben könnte. Die Landtagspräsidentin Britta Stark betonte:  “Das Ringen um Parität in den Parlamenten war in Brandenburg ein Beispiel für einen lebendigen demokratischen Diskurs, der zu einer Unterstützung der Zivilgesellschaft für ein hochaktuelles politisches Thema geführt hat“. Die Oppositionsfraktionen von CDU und AfD stimmten gegen das Gesetz. Sie halten es für verfassungswidrig, weil es unzulässig in das Wahlrecht eingreife. Die Regelung soll erst im Sommer 2020 und damit nach der Brandenburger Landtagswahl im Herbst in Kraft treten.

Weitere Informationen dazu auf der Internetseite des Landtages Brandenburg:
www.landtag.brandenburg.de/de/aktuelles/aktuelle_meldungen_aus_dem_landtag/397203

 

Neue Studie zu hormonellen Verhütungsmitteln

Mit Hinweis auf eine aktuelle Studie, derzufolge eine hormonelle Empfängnisverhütung mit "Antibabypille", Hormonspirale und -pflaster mit erheblichen Nebenwirkungen - von Depressionen bis zu einem erhöhten Suizidrisiko - verbunden ist, hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte am 21. Januar 2019 einen "Warnhinweis" veröffentlicht. Auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur werde in den Beipackzetteln hormoneller Verhütungsmittel künftig vor möglichen Folgen in dieser Richtung gewarnt. Grundlage ist eine dänische Kohortenstudie über 8 Jahre mit 475.000 beteiligten Frauen über 15 Jahren. (fpd 727)

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Aktuelles von „Gewalt gegen Frauen“: Start der neuen Kampagne

Die neue Öffentlichkeitskampagne „Aber jetzt rede ich“ des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ ist offiziell gestartet

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bff veröffentlicht Forderungen zur Finanzierung von Fachberatungsstellen

Der bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe hat Forderungen zur bedarfsgerechten Ausstattung von ambulanten Fachberatungsstellen veröffentlicht. In zwei neuen Veröffentlichungen des bff werden einerseits die Arbeit und Leistungen der Fachberatungsstellen und zugleich Forderungen und Schlüssel für eine bedarfsgerechte Ausstattung der notwendigen Arbeit vorgestellt.

Teil I der Broschüre: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/arbeit-der-fachberatungsstellen.html
Teil II der Broschüre: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/mindestausstattung-von-fachberatungsstellen.html

Der bff hat außerdem Schlüssel und Kriterien für eine bedarfsgerechte Mindestausstattung von Fachberatungsstellen veröffentlicht.
www.frauen-gegen-gewalt.de/de/finanzierung-von-hilfe.html

Antifeminismus als Demokratiegefährdung?! Gleichstellung in Zeiten von Rechtspopulismus

Antifeminismus ist eine Gefahr für die Demokratie - Neue Broschüre klärt auf und gibt Handlungsempfehlungen. Erste Untersuchung über Auswirkungen von Rechtspopulismus zeigt massive Angriffe auf die Gleichstellungsarbeit. Arbeit von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte wird zunehmend von Rechtspopulisten angegriffen und in Frage gestellt. Wer Gleichstellung bekämpft, stellt sich gegen den Verfassungsauftrag. Comedienne Carolin Kebekus und Bundesministerin Dr. Franziska Giffey unterstützen Handreichung gegen Rechtspopulismus.
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