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LAG NRW fordert gesellschaftliches Umdenken beim Thema Sorgearbeit!

Die LAG kommunaler Frauenbüros/ Gleichstellungsstellen NRW (LAG NRW) traf sich am Mittwoch, den 07.10.2020 zur Mitgliederversammlung in Hamm. Inhaltlicher Schwerpunkt der Versammlung war das Thema Sorgearbeit.

Dass beim Thema Sorgearbeit ein Umdenken stattfinden muss, sei nicht erst seit der Corona-Pandemie bekannt. Elisabeth Wilfart (Stadt Düsseldorf/ Sprecherin der LAG NRW) verdeutlicht, dass „Frauen nach wie vor die Hauptlast bezahlter und unbezahlter Sorgearbeit tragen. Der ‚gender care gap‘, der z.B. die Verteilung von Sorgearbeit zwischen Müttern und Vätern misst, ist im Zuge von Corona massiv gestiegen“. "Diese Last" pflichtet Yvonne Tertilte-Rübo (Stadt Kleve/ Sprecherin der LAG NRW) ihrer Kollegin bei, „macht sich ganz klar finanziell bemerkbar: Wer für wenig oder kein Geld arbeitet, ist schlecht abgesichert.“ „Spätestens die Erfahrungen im Zuge der Corona-Pandemie muss eine faire Verteilung und eine materielle Aufwertung von Sorgearbeit nach sich ziehen, die sich für in Sorgeberufen Tätige ebenso finanziell bemerkbar macht wie für pflegende Angehörige“, fasst Monika Björklund (Stadt Beckum/ Sprecherin der LAG NRW) zusammen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung 

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