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Studie zur Berichterstattung von Gewalt gegen Frauen

Angesichts der Tatsache, dass Berichte über Gewalt gegen Frauen den gesellschaftlichen Umgang mit der Problematik beeinflussen, wurde für das aktuelle Arbeitspapier der Otto Brenner Stiftung (OBS-Arbeitspapier 47), eine detaillierte Analyse von der Studienautorin Christine E. Meltzer durchgeführt: „Tragische Einzelfälle? Wie Medien über Gewalt gegen Frauen berichten“.

Für die Studie wurden rund 3.500 Artikel aus überregionalen und regionalen Zeitungen sowie Boulevardzeitungen betrachtet und mit realen Daten und Statistiken verglichen. Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Fokus auf Berichterstattungen zu Gewaltfällen, die mit der Tötung der Betroffenen enden. Darüber hinaus zeigt sich ein oftmals ausbleibender Verweis auf die Gewalttaten in intimen, partnerschaftlichen Beziehungen sowie die Kontextualisierung als strukturelles Problem.

Die Untersuchung sowie die Ergebnisse sind  hier zu finden.

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