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„Zu langsam geht es mit der Gleichstellung in Deutschland voran“, sagt das BBSR

Die Gleichstellung von Frauen und Männern komme in Deutschland „langsam voran, zu langsam“, heißt es in der von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Wochenzeitung „Das Parlament“ (32-33/2021). Der Bericht („Gleichstellung im Schneckentempo“) stützt sich auf Daten und Fakten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Bonn, das alle zwei Jahre den „Gender Index“ erarbeite, der über den aktuellen Stand der Gleichstellung in den 401 deutschen Stadt- und Landkreisen berichte. Der Index umfasse die Bereiche „Arbeit“, „Wissen“, „Einkommen“, „Zeitverwendung“, „Einflussnahme“ und „Gesundheit“. Eine Interaktive Karte auf der Web-Seite des BBSR informiere über die Ergebnisse. So führe das geringere Gleichstellungs-Level auf dem Land z.B. dazu, „dass besonders in der Gruppe der 20-40-Jährigen weniger Frauen als Männer auf dem Land lebten. Wörtlich: „Schlechtere Berufsaussichten und die eher traditionellen Vorstellungen seien zwei Beweggründe für viele Frauen, vom Land in die Stadt zu ziehen.“

Quelle: frauenpolitischer dienst (fdp) 01.09.2021

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