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Studie zu Diversity in deutschen Fernsehnachrichten

Eine Studie der neuen deutschen Medienmacher*innen analysierte im Zeitraum vom 01. August bis 30. September die Abendnachrichten von ARD, ZDF und RTL. Dabei lag der Fokus auf der Frage, ob die Vielfalt der Gesellschaft auch in den täglichen Medien abgebildet und repräsentiert wird. Der gewählte Zeitraum im Bundestags-Wahlkampf begründete sich in der zentralen Diskussionsphase politischer Themen, für die eine vielfältige Betrachtungsweise zentral ist.

Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Unterrepräsentation von migrantisch wahrgenommenen Personen (10%). Auch Frauen sind mit 35% deutlich unterrepräsentiert, nicht-binärgeschlechtliche Menschen sind nicht erkennbar. Menschen mit Behinderung (0,7%) sowie religiöse Menschen (<0,5%) konnten in den analysierten Sendungen kaum wahrgenommen werden. Die Ergebnisse variieren nach Sender und Rolle der Personen (Moderator*in, Expert*in, Reporter*in, etc.). Innerhalb des Berichts wird die große Bedeutung der Sichtbarkeit von gesellschaftlicher Diversität abschließend betont. 

Der gesamte Studienbericht inklusive aller Ergebnisse und des Forschungsdesigns etc., ist hier zu finden.  

 

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